t*csd 2015 – mach doch einfach mit!

Euch hat der letzte t*csd super gut gefallen? Du willst, dass er diese Jahr wieder stattfindet? Oder im Gegenteil, die Idee war nett, aber eigentlich willst du noch viel mehr? Manches hat euch gestört und sollte auf jeden Fall anders laufen? Dann bringt euch ein in die Organisation des Diesjährigen! Der t*csd 2015 wird am Wochenende des 18. Juli stattfinden. Das nächste (zweite) Orga-Treffen findet statt am MI 15.04 um 19.30 Uhr. Ort: Rat-Beil-Str. 55. Also kommt vorbei. Open to all Gender!
www.transuniversal.de

qfb 2014 collage

Lest für weitere Infos unsere Beiträge im Blog zu den letzten CSDs und lest die Selbstbeschreibung vom t*csd:

„Transuniversaler CSD – emanzipatorisch, aufständisch, schaurig-schön“
http://transuniversal.tumblr.com

Der kommerzielle Christopher Street Day (CSD) in Frankfurt ist sicherlich eine geniale Sache für alle Homos, die sich in der Gesellschaft, wie sie ist, zu Hause fühlen. Wir fühlen uns aber nicht zu Hause: nicht in der Gesellschaft, wie sie ist, und nicht in der Homo-Szene, die sich mit der schrittweisen Anerkennung durch diese bürgerlich-kapitalistische Gesellschaft zufrieden zu geben scheint: mit den verbesserten Job-Chancen, die der moderne Kapitalismus inzwischen auch offen homosexuell lebenden Menschen offeriert, mit der Homo-Ehe oder dem Adoptionsrecht für Homosexuelle.

Für uns ist das nicht genug. Deshalb fühlen wir uns doppelt deplatziert: in der heteronormativen Gesellschaft und auf dem klassischen
kommerzialisierten CSD.

Der transuniversale CSD (t*csd), den eine Gruppe queer-feministischer Freaks 2014 erstmals in Frankfurt auf die Beine stellten, war und ist auch 2015 wieder ein Ort für alle Deplatzierten. Ein selbst organisierter Freiraum, der zum Nachdenken und Träumen, zum Diskutieren und Tanzen einlädt. Er will die Hirsche vielleicht nicht vom Platz fegen, er will den CSD der Platzhirsche allerdings lautstark durchqueeren.

Der t*csd erinnert lieber an die Aneignung der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt durch neoliberale Herrschaftsordnungen, als „Diversity“ einseitig abzufeiern. Er hinterfragt eher die Gründe für den karrieremäßigen Aufstieg einiger weißer deutscher Homos in einer rassistischen Gesellschaft, als sich des homonationalistischen Jargons vom „Brückenschlag“ zu befleißigen. Er ist ein Raum für subversive Früchtchen und keine Bühne für den normierten Körperkult, egal welcher Gender. Wir träumen nicht von bürgerlicher Ehe, Kleinfamilie und einem Reihenhäuschen in einer recht aufgeschlossenen Nachbarschaft. Wir träumen von transuniversaler Emanzipation. Wir sind vollkommen daneben – und genau richtig hier!

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